Trafficpowerline macht Weihnachtspause

Die andersartige Onlineplattform Trafficpowerline macht Weihnachtspause ? Ja, es ist sicher für einen Geschäftsbetrieb, der ausschließlich online agiert schwer zu verstehen, aber die Verkäufe gehen auch weiter: Nur die Auszahlungen an die Mitglieder (eigentlich verständlich, wenn auch die Mitarbeiter Urlaub haben und das System nicht automatisiert ist; aber bei TPL, die ohnehin nur einmal wöchentlich bezahlen ?) und das Rewardsystem für die Units (also die Provisionen an die Mitglieder) sind vom 23.Dezember bis 9.Januar 2017 ausgesetzt.

Das macht dann schon weniger Sinn, denn die Buchungen erfolgen ja intern und automatisch. Wenn man sich mit dem System beschäftigt hat und weiß, dass die Erträge für 100 Tage, also die Laufzeit der Rewardunits, bereits vorhanden sind, wenn man die TPL-Blocks kauft, erscheint dieser Schritt aber rein willkürlich. Natürlich gibt es rechtlich daran nichts zu beanstanden, da die „Rewards“ ja freiwillig sind und es der Geschäftsentscheidung von Pearse Donnely obliegt. Persönlich habe ich aber den Eindruck, dass damit die ganzen Zeitverzögerungen durch den kompletten Systemumbau auf die Minijob- und Verkaufs-Plattform sowie die Programmfehlerbeseitigung kompensiert werden soll. Die offizielle Begründung mit der Weihnachtspause der Geschäftspartner ist aber nun wirklich „an den Haaren herbeigezogen“.

Die gestern gestartete Tri-Matrix – oder besser der Verkauf der Matrixpositionen – ging jedenfalls wieder mit Programmfehlern einher. Die 30-Dollar-Matrix war so nur im Paket zu kaufen. Auch das lange vorher angekündigte Datum, nämlich der 20.12. wurde wieder einmal – wenn auch nur um Stunden – verfehlt.

Ich habe den Eindruck, dass hier immer mehr am Marketing (Follow-up-Konzepte, Teaser, Videos etc) gearbeitet wird als an der soliden Programmbasis des Geschäfts. Auch die zahlreichen Veränderungen während der Startphase haben sicher viel mehr Unruhe als Nutzen gebracht.

Damit ich nicht falsch verstanden werden: Ich halte Trafficpowerline für ein wirklich auf Langfristigkeit ausgelegtes Programm, dass mathematisch sauber kalkuliert ist. Ich habe selbst in stundenlangen Gesprächen mit Pearse Donnely offene Fragen geklärt und auf zu ändernde Kleinigkeiten hingewiesen.

Als passive Onlineunternehmer ist für uns lediglich die Einstellung bezüglich alter Vertriebspartner und -pfründe sehr bedenklich. Zugegebenermaßen lebt ein Onlineprogramm vom Umsatz und dazu bedarf es nun einmal des Vertriebs, so dass ich auch besondere Boni zusätzlich zur Verkaufsprovision für akzeptabel halte.

Die neuen Matrixplätze aber bevorzugt an Altpartner der Mo Brabus Limited  zu vergeben, ist schon sehr bedenklich bzw. um es richtiger auszudrücken: man sollte es sich sehr genau überlegen, ob man diese Matrixpositionen kauft – ein weiterer Kritikpunkt ist hier ebenfalls, dass diese nur mit „frischem Geld“ und nicht aus den Erträgen bezahlt werden können, was unnötige Gebühren kostet. Die Matrix hat allerdings einige Komponenten, die bemerkenswert sind: in der Ebene 4 werden alle Positionen an Vertriebspartner mit besonderen Leistungen vergeben – ok, für uns aber uninteressant. Das Level 6 wird aber unter allen Teilnehmern ausgelost, so dass man auch als Späteinsteiger in Level 10 oder so mit Glück in eine finanziell lukrative Position kommen kann. 

Sie merken schon, dass ich mich hier um eine klare Empfehlung „herumdrücke“ – Ich weiß schlicht nicht, wie sich die Bevorzugung der Altvertriebler auswirkt. Die Matrix ist gut, die Bevorzugung sehr schlecht und somit das Ergebnis offen. Wir haben mal alle drei für 60 Dollar gekauft und betrachten es mehr als ein Los als ein unternehmerischen Engagement.

Ich rate dazu, für 54 Dollar als Distributor das Startpaket mit 9 Reward-Units zu kaufen um einfach „einen Fuß in die Tür“ zu setzen. Wenn die externen Einnahmequellen nachhaltig sprudeln kann man dann weiter aufstocken. Wer bereits engagiert ist, kann die Erträge wieder anlegen, setzt aber kein neues Geld ein.

Leider ist es nämlich auch hier so, dass wieder erhebliche Veränderungen gegenüber den seinerzeitigen Ankündigungen vorgenommen wurden: Die „income-center“, die mit units gefüllt sind, also den lukrativen „maxed-out“-Status erreicht haben, können im Gegensatz zu den Äußerungen von Pearse Donnely beim Start nicht mehr durch Nachkauf der ausgelaufenen units aufgefüllt werden. Der „Maxed-Out“ Status ist daher immer nur für eine kurze Zeit zu erreichen, was das System nochmals in der Rendite reduziert. Ich kann daher aktuell nicht mehr dazu raten, einen größeren Teil des Arbeitskapitals zu investieren.

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