GetMyAds – Zumutbarkeitsgrenze erreicht

Die Auszahlungszeiten bei GetMyAds steigen seit Monaten an. 

Bei einem stagnierenden Programm wäre dies ein untrügliches Alarmzeichen vor den kurz bevorstehenden „Programmexitus“. GetMyAds allerdings wächst und zwar sehr schnell um rund 30.000 Mitglieder im Monat sowohl im November als auch im Dezember. Das bedeutet es gibt reichliche Neuumsätze aus denen das Payback für die Mitglieder ohne Probleme bedient werden könnte.

Es ist es also nicht so, dass die Zahlungsunfähigkeit drohen würde. Zugegeben man hat wirklich Pech gehabt: Nachdem man eine weitere große Bank für automatisierte Auszahlungen gefunden hatte und man Anfang November die Probleme gelöst sah, traf diese Bank die Grundsatzentscheidung, sich aus dem Geschäft mit Online- und MLM-Programmen zurückzuziehen.

Doch da machte man den meines Erachtens großen Fehler, nur eine grundsätzlich neue Lösung zu suchen und die Tagesproblematik hinten an zu stellen. Mit einem neuen CEO, der auch gleich einen Zahlungsprozessor hatte, fand man zwar auch hier eine Lösung, die jedoch erst im Februar umgesetzt werden kann – oder besser: mit deren Umsetzung erst im Februar begonnen werden kann. Das Problem ist nämlich auch hier das enorme Wachstum, denn im Februar sind es vermutlich schon 300.000 Mitglieder oder mehr, wenn Indien und Brasilien richtig durchstarten.

Die Auszahlungszeiten bei GetMyAds liegen mittlerweile bei 10 Wochen und werden vermutlich weiter steigen, denn die Auszahlungsanfragen steigen trotz der Verlängerung der Intervalle auf 14 Tagen so enorm, dass jeder neue Monat mehr Anfragen produziert als alle Monate vorher zusammen – eine Spirale, die die Mitglieder zu Recht verärgert. Die Nachahmer wie MyAdsino können das so viel besser: Auszahlung in ein bis drei Tagen und dann auch noch höheres Payback…

Natürlich ist die Auszahlung von Millionenbeträgen über Banken heutzutage ein Riesenproblem, aber es gibt doch Alternativen: viele Mitglieder würden sich freuen, Ihre Auszahlung in Bitcoins zu bekommen. Man braucht keine bürokratischen Banken mit vor Juristen überquellenden Complianceabteilungen, die allen das Leben unnötig schwer machen. Die dezentrale blockchain macht es doch möglich. Man kauft für ein paar Millionen Bitcoins und erzielt damit sogar noch den Effekt, dass der Bitcoinpreis steigt, GMA macht also sogar noch einen Zusatzgewinn damit – und die Mitglieder wären glücklich.

Es kann ja nicht sein, dass die Verantwortlichen das Problem nicht sehen – in socialmedia ist es ja allgegenwärtig. Es kann selbst dazu führen, dass ein tolles Programm trotz vieler Mitglieder und erfolgreichem Geschäftsverlauf durch die Ignoranz der Verantwortlichen das Vertrauen der Mitglieder verliert.

Wehret den Anfängen kann man schon nicht mehr sagen – jetzt hilft nur noch:

Wacht endlich auf!

Veröffentlicht in GetMyAds

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